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Uhrige Zeiten
ein Mitspielstück nicht nur um die Uhr! (1. und 2. Klasse) 

Ruppi, ein Kobold, steckt überall seine Nase rein - immer in bester Absicht anderen zu helfen! Bei Clara ist er deshalb sehr willkommen, denn die Kleine hat Mühe mit der Uhr. Und nicht nur damit: Wochentage, Monate, Jahreszeiten, wann ist gestern, heute oder morgen, früh und spät, am Vormittag oder am  Nachmittag?! Das alles wirbelt bei Clara ganz schön durcheinander. Nur bei einem Termin ist sie ganz sicher - bei ihrem Geburtstag!
Auch Ruppi hat seine Probleme mit der Zeit. Er weiß zwar, wie die Zeiger stehen müssen, um die Uhrzeit abzulesen, kommt aber trotzdem oft zu spät,  weil er immer durch irgendwas abgelenkt wird. Und wenn er erst mit Clara spielt,  spielt die Zeit sowieso keine Rolle mehr. Denn warum aufhören, wenn es "gerade jetzt am schönsten ist!"

"Uhrige Zeiten" ist die Weiterentwicklung und Umarbeitung unseres Kinderstücks
"Verflixte Zeit" zu einem Mitspielstück, das in der heutigen Zeit spielt und das
Thema Zeitmessung behandelt. Hatte "Verflixte Zeit" eher einen philosophischen
Ansatz (Zeitgefühl), so geht es in "Uhrige Zeiten" nicht nur um das Ablesen der Uhr, sondern auch um die Tage der Woche und die Monate des Jahres.
Zeitbegriffe wie gestern, heute, morgen, früh oder spät, morgens, mittags, abends usw. werden benannt und "erspielt".
Dabei ist Kobold "Ruppi" für Clara und die mitspielenden Kinder Freund und
Vermittler all dieses Wissens rund um die Zeit. Nie ist er um eine Spielidee
verlegen und als Clara einmal sehr traurig ist, steht er fest an ihrer Seite.

Empfehlungen für Lehrer-/innen:
Alter: 6 - 8 Jahre
Spieldauer: 55 bis 60 Minuten
Themen des Stückes: Zeitmessung, Freundschaft, Phantasie, Kinderwelt/Erwachsenenwelt, Sehnsucht und Geborgenheit.

Stimmen von Presse und Publikum:

"... und ein herzliches Dankeschön für dieses Stück, das eben nicht nur den Faktor Zeit aufgreift und damit wunderbar spielt, sondern in den Szenen zwischen Kobold, Onkel und Nichte auch tief berührt!" (Lehrerinnenbrief; 2. Klasse)

"Ihre Mitspielszenen sind einfach gekonnt! Sie bereiten den Kindern wirklich Erfolgserlebnisse! (Lehrerin; 2. Klasse)

"Also ich muss schon sagen, bei dem Spiel "Galopp durch den Tag" hätte ich auch sehr gerne mitgemacht! (Lehrerin; 1. Klasse)

"Meine Kollegen und ich richten zeitlich unsere Unterrichtsthemen nach dem Angebot Ihrer Mitspielstücke aus. Sie haben ja zu fast jedem Thema ein Theaterstück. (Lehrerinnen der 2./.3. Klasse)

"Uhrige Zeiten" von der Spielwerkstatt im Jugendheim Zillestraße: Claras Mutter ist krank; also muss sie zu ihrem Onkel, einem kontaktarmen, rigiden Griesgram, absorbiert von seiner Arbeit. Er baut leidenschaftlich Uhren, richtet aber auch sein Leben penibel nach der Uhrzeit aus. Da ist natürlich seine Nichte, die die Uhr noch nicht lesen kann, ziemlich fehl am Platz. Sie wäre verloren, wäre da nicht ein Kobold, der ihr hilft und zugleich die kleinen ZuschauerInnen als "ExpertInnen" zu Hilfe holt. Das funktioniert vorzüglich - sie helfen mit Uhrzeit und Monatsnamen, dürfen die richtigen Lösungen von der Bühne herab verkünden, bekommen Applaus, wenn's richtig ist - eine Fülle von Übungen für die ZuschauerInnen, die in der Schule gerade dabei sind, die Uhrzeit zu lernen. Und dabei gewöhnt sich sogar der Onkel an seine Nichte, richtet ihr, mit Hilfe der Kinder und zu deren großem Jubel, den Geburtstag aus. (1. und 2. Klasse; die Spielwerkstatt spielt an unterschiedlichen Spielorten, auch direkt in der Schule). (Hans-Wolfgang Nickel; bbz 09 / 2016)